Am 5. November 2025 waren wir beim Vernetzungstreffen der Ausbildungscluster 4.0 in den Braunkohlerevieren in Halle (Saale) dabei – ein Tag voller spannender Einblicke, inspirierender Gespräche und neuer Impulse für unsere gemeinsame Arbeit in den Strukturwandelregionen.
Nach der Begrüßung starteten wir mit einem Überblick zum aktuellen Stand der Ausbildungscluster unter dem Motto „Im Fokus: 2025“. Schon hier wurde deutlich, wie vielfältig und engagiert die Projekte in den verschiedenen Regionen unterwegs sind. Beim anschließenden „Warm-up: Wer ist wer?“ konnten wir uns untereinander besser kennenlernen – offen, unkompliziert und mit viel Interesse an den jeweiligen Erfahrungen und Ansätzen.
Ein besonderes Highlight am Vormittag war der Beitrag von Jana Liebe vom Thüringer Erneuerbare Energien Netzwerk (ThEEN) e. V.. Unter dem Titel „So geht Cluster“ gab sie praxisnahe Einblicke in die Arbeit einer erfolgreichen Clustermanagerin – mit vielen Anregungen, wie Netzwerkarbeit lebendig und wirksam gestaltet werden kann. In der anschließenden Diskussionsrunde tauschten wir uns intensiv über Themen wie Akteursbindung, neue Partner und strategische Ansätze aus. Dabei wurde deutlich, wie unterschiedlich die Wege in den einzelnen Regionen sind – und wie viel wir voneinander lernen können.
Nach der Mittagspause folgte eine Reihe spannender Fachimpulse. Alissa Eschholz vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) präsentierte gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung die Ergebnisse einer Studie, die die Wünsche junger Menschen an die duale Ausbildung mit den Angeboten der Unternehmen vergleicht – ein wertvoller Beitrag für unser zukünftiges Ausbildungsmarketing.
Anschließend stellte Sonja Müller vom RKW Kompetenzzentrum die Ausbildungsbotschafterinitiativen vor und zeigte, wie Unternehmen junge Menschen authentisch in ihr Ausbildungsmarketing einbinden können. Besonders inspirierend waren danach die Praxisbeispiele der Initiativen Die Zukunftsmacher, TAB_MINT und Lausitz-Cares, die mit viel Kreativität und Engagement zeigten, wie modernes Ausbildungsmarketing in der Praxis gelingt.
Zum Abschluss arbeiteten wir in kleinen Gruppen unter dem Titel „Ausbildungsmarketing unter der Lupe“ an konkreten Ideen und Lösungen, um die Ansprache junger Menschen weiter zu verbessern.
Wir nehmen viele neue Impulse, wertvolle Kontakte und inspirierende Eindrücke aus dem Treffen mit. Vor allem aber wurde wieder deutlich, wie wichtig Vernetzung, Austausch und gemeinsames Handeln sind, um die duale Ausbildung in den Braunkohleregionen stark und zukunftsfähig zu gestalten.

